Die Kunstcamps im Rahmen des Projekts PACT/129 starten im September – wir laden junge Menschen ein, gemeinsam kreativ zu werden!
Die Stiftung „Sveta Anna“ freut sich, den Beginn der Anmeldung für die Kunstcamps im Rahmen des PACT/129-Projekts „Gemeinsam trotz unserer Unterschiede – Artivismus für Gleichheit, Menschenwürde und Solidarität“ bekannt zu geben. Die Camps finden am 8., 9. und 10. September 2026 gleichzeitig in Varna und Burgas statt.
Die Initiative richtet sich an junge Menschen mit Behinderungen im Alter von 18 bis 29 Jahren und ihre künftigen Freundinnen und Freunde. Sie erhalten die Möglichkeit, in einem inklusiven und unterstützenden Umfeld kreativ zu sein, sich auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen.
Was erwartet die Teilnehmenden?
An drei Tagen nehmen die Teilnehmenden an verschiedenen kreativen Werkstätten teil:
- Malerei
Die Teilnehmenden experimentieren mit unterschiedlichen künstlerischen Techniken, Farben und Kompositionen und schaffen eigene Werke, die von europäischen Werten, Menschenwürde, Gleichheit, Solidarität und Freundschaft inspiriert sind.
- Keramik
Die Arbeit mit Ton gibt den jungen Menschen die Gelegenheit, eigene Keramikstücke zu formen und herzustellen. Dieser kreative Prozess fördert Vorstellungskraft, Geduld, Feinmotorik und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
- Textilkunst
In den Textilwerkstätten arbeiten die Teilnehmenden mit verschiedenen Techniken zur Verzierung und künstlerischen Gestaltung von Textilien. Durch Kreativität und Teamarbeit entstehen einzigartige Stücke, die ihre Ideen und ihre Individualität widerspiegeln.
- Musik und Bühnenausdruck
Während der Camps gibt es auch Raum für musikalische und szenische Auftritte. Junge Menschen mit musikalischem und sängerischem Talent stellen eigene Beiträge vor, und alle Interessierten können sich an gemeinsamen musikalischen Momenten beteiligen, die die Atmosphäre noch emotionaler und inspirierender machen. Wir sind überzeugt, dass Musik – ebenso wie die bildende Kunst – Menschen zusammenbringt, den freien Selbstausdruck fördert und ein echtes Gemeinschaftsgefühl schafft.
Durch die Kunst bringen die jungen Menschen ihre Ideen, Träume und Vorstellungen von einem Europa zum Ausdruck, das auf Gleichheit, Menschenwürde, Solidarität und gegenseitigem Respekt beruht.
Mehr als kreative Werkstätten
Die Kunstcamps sind nicht nur ein Ort, an dem schöne Werke entstehen. Sie sind ein Raum, in dem Unterschiede als Wert verstanden werden und in dem Talent, Unterstützung und Zusammenarbeit zur Grundlage für neue Freundschaften und persönliche Entwicklung werden.
Die Teilnehmenden arbeiten in gemischten Teams, tauschen Ideen aus und inspirieren einander. So zeigen sie, dass Kunst eine universelle Sprache ist, die Menschen verbindet und Gemeinschaften ohne Barrieren entstehen lässt.
Wer kann teilnehmen?
Eingeladen sind junge Menschen aus dem ganzen Land im Alter von 18 bis 29 Jahren, unabhängig davon, ob sie bereits künstlerische Erfahrung haben. Am wichtigsten sind die Lust auf Teilnahme, kreativer Geist und die Bereitschaft, Teil eines gemeinsamen Erlebnisses zu sein.
Die Teilnahme erfolgt nach vorheriger Anmeldung, die Plätze sind begrenzt.
Wir freuen uns darauf, alle jungen Menschen willkommen zu heißen, die daran glauben, dass Kreativität ein Weg zu mehr Selbstvertrauen, neuen Freundschaften und aktiver Teilhabe an der Gesellschaft sein kann.
Dieses Dokument wurde im Rahmen der Initiative PACT/129 „Gemeinsam trotz unserer Unterschiede – Artivismus für Gleichheit, Menschenwürde und Solidarität“ erstellt, die von der Europäischen Union und der Stiftung Open Society Institute – Sofia (OSIS) kofinanziert wird. Die darin geäußerten Ansichten und Meinungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die Positionen der Europäischen Union, der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) oder des Open Society Institute – Sofia wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA oder das Open Society Institute – Sofia können hierfür verantwortlich gemacht werden.